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Training der deutschen Maurer und Betonbauer

Vor ihrer Reise nach Kazan schworen sich die Nationalteams der deutschen Betonbauer und Maurer auf die Handwerksweltmeisterschaft vom 22. bis 27. August in Russland ein. Beim gemeinsamen Training gab man sich den letzten Schliff - um mit etwas Glück als Weltmeister zurückzukehren.

Nachwuchstalente und alte Hasen

Drei Wochen vor Beginn der diesjährigen Handwerksweltmeisterschaften – der WorldSkills 2019 im russischen Kazan – trafen sich die Teams der deutschen Maurer und Betonbauer zum gemeinsamen Training im Ausbildungszentrum der Bauinnung Nordschwaben. Neben dem gewerkspezifischen Training diente die Veranstaltung auch dem Teambuilding.

Erneut als Bundestrainier begleitet der Nördlinger Ausbildungsleiter Josef Leberle die Betonbauer Julian Kiesl aus Mallersdorf- Pfaffenberg (Deutscher Sieger 2018) und Niklas Berroth aus Sulzbach-Laufen (Deutscher Sieger 2017) in den Wettbewerb. Als Ersatzteilnehmer nimmt Jonas Hopf aus Lichte in Thüringen (2. Deutscher Sieger 2018) am Training teil. Auf der Seite der Maurer betreut Jannes Wulfes erneut den amtierenden Europameister Christoph Rapp aus Schemmerhofen. Als Ersatzmann war Pierre Holze beim Training dabei. Maurermeister Wulfes war bereits von den Worldskills 2017 mit einem guten fünften Platz aus Abu Dhabi zurückgekehrt. Co-Trainer ist Maurermeister Kevin Schulz aus Leegebruch.

Die Herausforderung

Betonbauer: Das Werkstück besteht aus einem Gesamtgrundriss mit abgeschrägten Wänden, einem rechtwinkligen Erkervorbau, zwei Unterzügen, einer Öffnung in russischer Bogenform, einer geschalten Decke und einer kompletten Unterzugbewehrung. Die Wettbewerber müssen diese umfangreiche Aufgabe in 22 Stunden bewerkstelligen. Als Rohmaterial bewegen die Jungs dabei einen Sattelzug an Material mit einem Gesamtgewicht von 9,5 Tonnen. Dabei ist milimetergenaues Arbeiten und vor allem Teamarbeit gefragt.

Maurer: Die Maurer-Aufgabe in Kazan ist noch nicht bekannt. In der Trainingswoche mauerte man ein kleineres, sogenanntes „Speedmodell“ sowie das größere „Matterhorn“.

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Bild: LBB